Sieg beim Mostiman

Vergangenes Wochenende fand ein nationaler Triathlon über die olympische Distanz in Niederösterreich am Wallsee statt. Ich konnte das Rennen 2012 schon einmal gewinnen und somit entschied ich mich gerne wieder dort an den Start zu gehen. Es sollte eine Steigerung der Renndauer zu meinem 1. Rennen der Saison (Österr. Staatsmeisterschaft Sprintdistanz) sein und weiters freute ich mich wieder auf einen Triathlon, bei dem ich mit meinem Zeitfahrrad starten konnte. Das Rennen sollte Aufschluss bringen, wie ich mich bei einer 2 Stunden Belastung fühle, wie es um meine Fitness aussieht und das Wichtigste, wie sich meine Gesundheit während und nach dem Rennen anfühlen werde.

Das Schwimmen verlief für mich äußerst zufriedenstellend. Ich konnte ein hohes Tempo anschwimmen und mich sofort von meinen Mitstreiterinnen lösen und die 1500m konstant alleine an der Spitze schwimmen. Erfreulich war, dass die Damen hier ein komplett eigenes Rennen hatten und man  männliche Starter erst auf der Laufstrecke wieder traf. Am Rad hatte ich ein gutes und sicheres Gefühl, wobei ich mich im Nachhinein doch mehr hätte quälen sollen, damit sich eine Radzeit unter 1:00 Stunde ausgegangen wäre. Somit muss ich wieder kommen, um mich um die 22 Sekunden zu verbessern. ;-) Ich wusste, dass ich beim 2. Wechsel bestimmt 5 Minuten Vorsprung brauchen würde, damit ich nicht von den schnellen Läuferinnen eingeholt und sich ein Sieg ausgehen würde. Mit 7 Minuten Vorsprung konnte ich zum Laufen wechseln und mit rund 3 Minuten Vorsprung ins Ziel laufen. Beim Laufen bin ich kontinuierlich gestorben, aber das beunruhigt mich ganz und gar nicht, da der Grund dafür bekannt ist.
Fazit des Wochenendes: Ich bin fit und gesund und nehme am 30. Juli meine 1. Halbdistanz, dem Ironman 70.3 Budapest, in Angriff. Bis dahin heißt es weiterhin, behutsam, bewusst und kontrolliert trainieren und step by step schneller und stärker werden!
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